Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026

Felix-Rexhausen-Platz

Länge
102 m
Hausnummern
50668
Fotografien
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Stadtteil
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Benannt nach Felix Rexhausen (1932–1992), in Köln geborenem Journalisten, Schriftsteller und einem der ersten offen schwul lebenden Autoren der Bundesrepublik. Rexhausen schrieb für den Kölner Stadt-Anzeiger, den Westdeutschen Rundfunk, Die Zeit und Der Spiegel; sein erster Roman „Das Lavendelschwert" (1966) — eine Satire über eine fiktive schwule Revolution im Adenauer-Deutschland — gilt als Pionierwerk der deutschen schwulen Literatur. 1961 gründete er gemeinsam mit Carola Stern und Gerd Ruge die deutsche Sektion von Amnesty International in Köln. Der Platz nahe dem Hauptbahnhof wurde am 10. Dezember 2015 — dem internationalen Tag der Menschenrechte — eingeweiht; ein Mahnmal für Diskriminierungs-Opfer. Nach Rexhausen ist auch der jährliche Rexhausen-Preis des Bundes Lesbischer und Schwuler Journalisten benannt.

Quellen: