Straßen·Lexikon Köln · Est. 2026
25 Denkmale

Friesenwall

Länge
550 m
Hausnummern
50672: ungerade 1–81, gerade 14–130
Fotografien
3 Bilder
Stadtteil
2007

Wie Friesenstr. und Friesenplatz nach den mittelalterlichen friesischen Kaufleuten benannt (siehe Friesenstr.). Der Friesenwall folgt dem Verlauf der mittelalterlichen Stadtmauer zwischen der ehemaligen Friesenpforte und dem Hahnentor; die Mauer mit ihrem äußeren Wassergraben und einem Schussfeld wurde 1881 unter Bürgermeister Wilhelm Becker abgerissen. Wo früher das Schussfeld lag, entstand in der Gründerzeit eine vornehme bürgerliche Promenadenstraße — das Friesenviertel als gehobenes Wohnquartier. Heute ist der Friesenwall eine der beliebtesten Ausgehstraßen Kölns mit Boutiquen, Cafés und Restaurants.

Quellen:

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Verbundene Baudenkmäler

Stolpersteine in dieser Straße

Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.