Gereonsdriesch
Teil des historischen Gereons-Quartiers rund um die romanische Basilika St. Gereon (siehe Gereonstr.). „Driesch" ist ein altes Wort für eine Brachfläche oder Weide innerhalb oder vor einer Siedlung, oft im Eigentum eines Stifts oder Klosters. Der Gereonsdriesch war eine solche brachliegende Klosterfläche des Stifts St. Gereon — sie diente als Versammlungs-, Markt- und Schulstandort. Der Name reiht sich in die sechs Gereons-Straßennamen der Altstadt-Nord ein (Gereonsdriesch, Gereonshof, Gereonskloster, Gereonsmühlengasse, Gereonstr., Gereonswall) — eines der vollständigsten Heiligen-Quartiere Kölns.
Quellen:
1 Fotografien
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.