Gereonshof
Trägt wie alle Gereons-Straßen den Namen der bedeutenden romanischen Basilika St. Gereon. Der „Gereonshof" war einer der Wirtschaftshöfe des Gereonsstifts — auf solchen Höfen lagerten Stiftsbrüder ihre landwirtschaftlichen Erträge, die als Zehnten oder von eigenem Land kamen. Das Stift St. Gereon war eines der reichsten und mächtigsten Stifte Kölns; mehrere Erzbischöfe hatten den Vorsitz inne. Mit der Säkularisation 1802 wurde das Stift aufgehoben — die Kirche selbst überlebte. Die zentrale Reliquien-Tradition sind die Gebeine des heiligen Gereon und seiner Gefährten der Thebäischen Legion (siehe Gereonstr.).
Quellen:
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.