Weyerstr.
An der heutigen Luxemburger Straße lag früher ein Weiher, der dieser Straße ihren Namen einbrachte. Nachdem Kaiser Friedrich III. im Jahr 1486 beim Weyertor mit großem Boombast in die Stadt eingezogen war, existierte für einige Zeit auch der Name Kaiserstraße.
Über die Weyerstraße sind der Barbarossaplatz und die Neue Weyerstraße zu erreichen. Ebenso gelangt man auf ihrem Weg zur Huhnsgasse und Große Telegraphenstraße.
Benannt nach dem ehemaligen Weyertor der mittelalterlichen Stadtmauer — einem der mittelalterlichen Stadttore Kölns, das südwestlich zwischen Hahnentor und Schaafentor stand. Der Name „Weyer" stammt vermutlich vom altkölnischen „Weiher" (mhd. wîwære = Teich, Fischteich) — möglicherweise gab es hier einen großen Teich oder Fischweiher außerhalb der Stadtmauer, der Wasser für die nahe Ansiedlung lieferte. Die Weyerstr. führte ursprünglich vom Tor in die Innenstadt; mit der Schleifung der Stadtmauer und dem Bau der Ringe ab 1881 verlor das Tor seine Funktion. Heute ist die Weyerstr. eine wichtige Verkehrsachse zwischen Innenstadt und Belgisches Viertel.
Interessantes in der Straße
Verbundene Baudenkmäler
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Stolpersteine in dieser Straße
Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.