Albertusstr.
Die zentral gelegene Albertusstraße verbindet die Ehrenstraße mit der Friesenstraße und wird dabei von der Magnusstraße geschnitten. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten der nahe gelegene Neumarkt sowie die Opernpassagen. Namensgeber der Albertusstraße wie der Magnusstraße ist Albert Graf von Bollstädt (*1193, +1280), Theologe der Hochscholastik, der aufgrund seines universalen Wissens den Beinamen "Albert der Große" (latinisiert: Albertus Magnus ) erhielt. Er wurde 1932 heilig gesprochen und ist seit 1941 Patron der Naturforscher. Er lehrte an der Kölner Ordensschule der Dominikaner, der Vorgänger-Einrichtung der heutigen Universität. Eine Statue von Albertus Magnus ziert den Kölner Rathausturm, eine weitere, 1955 von Gerhard Marcks gestaltete, den 7300m² großen Albertus-Magnus-Platz.
Benannt nach Albertus Magnus (um 1200–1280), Dominikanermönch, Naturphilosoph, Theologe und einer der größten Universalgelehrten des Hochmittelalters. 1248 beauftragte das Generalkapitel der Dominikaner Albertus mit dem Aufbau des Generalstudiums in Köln — der ersten dominikanischen Hochschule nördlich der Alpen, aus der später die Universität zu Köln hervorgehen sollte. Sein berühmtester Schüler in Köln war Thomas von Aquin. Albertus war 1260/61 kurzzeitig Bischof von Regensburg, kehrte dann aber nach Köln zurück und unterrichtete bis ins hohe Alter. Er starb am 15. November 1280 in Köln; sein Grab befindet sich heute in der Krypta von St. Andreas. Auf den von ihm 1956 erinnerten Bronze-Sitzbild des Bildhauers Gerhard Marcks vor dem Universitätshauptgebäude geht der Spitzname „Denker-Albert" zurück.