Ebertplatz
Der Ebertplatz wurde 1950 nach dem ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannt. Davor wechselten die Namen je nach politischer Situation. Südlich vom Ebertplatz ist das Eigelsteintor, eines der drei noch erhaltenen Stadttore. In der Mitte des Platzes steht seit 1977 die sog. "wasserkinetische" Brunnenanlage von Wolfgang Göddertz, dieser ist nicht mehr in Betrieb. Die autogerechte Gestaltung des Platzes in den 70er Jahren hat dem Platz den früheren Charme deutlich genommen. Am Ebertplatz befindet sich auch das Kino Metropolis. Auf den Platz münden die Riehler Str., Turiner Str. und Neusser Str. Der Platz ist Teil des Kölner Rings, der vom Theodor-Heuss-Ring bis zum Ubierring verläuft. Weitere Informationen und Neuigkeiten über den Ebertplatz finden sie hier.
Der Ebertplatz wurde 1950 nach dem ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert benannt. Davor wechselten die Namen je nach politischer Situation. Südlich vom Ebertplatz ist das Eigelsteintor, eines der drei noch erhaltenen Stadttore. In der Mitte des Platzes steht seit 1977 die sog. "wasserkinetische" Brunnenanlage von Wolfgang Göddertz, dieser ist nicht mehr in Betrieb. Die autogerechte Gestaltung des Platzes in den 70er Jahren hat dem Platz den früheren Charme deutlich genommen.
Am Ebertplatz befindet sich auch das Kino Metropolis. Auf den Platz münden die Riehler Str., Turiner Str. und Neusser Str. Der Platz ist Teil des Kölner Rings, der vom Theodor-Heuss-Ring bis zum Ubierring verläuft.
Benannt nach Friedrich Ebert (1871–1925), SPD-Politiker und erstem Reichspräsidenten der Weimarer Republik 1919–1925. Ebert, gelernter Sattler und Sohn eines Schneidermeisters aus Heidelberg, wurde 1913 SPD-Vorsitzender und nach dem Ersten Weltkrieg am 9. November 1918 Reichskanzler und Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten. Im Februar 1919 wählte ihn die Weimarer Nationalversammlung zum Reichspräsidenten. Ebert prägte mit der Weimarer Verfassung und der demokratischen Konsolidierung gegen Linke und Rechte die fragile junge Republik. Er starb am 28. Februar 1925 unerwartet an einer Blinddarmentzündung. Der Ebertplatz, ursprünglich Deutscher Platz genannt, wurde 1932 in der demokratischen Phase nach ihm benannt, in der NS-Zeit umgewidmet und nach 1945 wieder zu Ebertplatz. Architektonisch ist der Platz mit seiner unterirdischen Brunnen-Anlage von 1977 bis heute städtebaulich umstritten.
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Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Die kleinen Messingsteine wurden vom Künstler Gunter Demnig vor dem jeweils letzten frei gewählten Wohnort verlegt.