Karl-Band-Platz
Benannt nach Karl Band (1900–1995), in Köln geborenem Architekten und einer der prägenden Figuren des Wiederaufbaus Kölns nach 1945. Band war Sohn des Architekten Heinrich Band; nach dem Krieg wurde er von den britischen Besatzern beauftragt, Gutachten über den Zustand der zerstörten Kirchenbauten zu erstellen. 1945 legte er ein Memorandum zum Wiederaufbau Kölns vor und begleitete als Stadtverordneter in Plan-, Bau- und Kulturausschüssen die Erneuerung der Stadt. Insgesamt plante, baute oder gestaltete Band 159 Kirchen in Köln und Umgebung — Schwerpunkt: die Wiederherstellung der zwölf großen romanischen Kirchen. Sein größtes Einzelprojekt war der Wiederaufbau der Pfarrkirche St. Kunibert (siehe Kunibertskloster), aber auch das Rathaus und das Schnütgen-Museum gestaltete er. Mit Rudolf Schwarz baute er den Gürzenich (siehe Gürzenichstr.) wieder auf.
Quellen: