Am Pantaleonsberg
Der Weg "Am Pantaleonsberg" verbindet die Straße " Am Weidenbach " mit der Waisenhausgasse und zeichnet sich durch die Besonderheit einer umgekehrten Nummerierung aus. Sein Name erinnert daran, dass das Gelände des Klosters St. Pantaleon auf einer Anhöhe lag. Zur Geschichte von St. Pantaleon sei auf die entsprechende Bildsammlung verwiesen.
Erinnert an die berühmte romanische Basilika St. Pantaleon auf einer leichten Geländeerhebung — historisch der „Pantaleonsberg" — westlich der Severinstraße. Die Kirche, gegründet von Erzbischof Bruno I. (siehe Brunostr.), wurde 980 geweiht und ist eine der bedeutendsten frühromanischen Kirchen Mitteleuropas. Sie beherbergt das Grab Brunos I. und das der byzantinischen Kaiserin Theophanu († 991), Frau Kaiser Otto II.; die Kombination ottonisch-byzantinischer Kunst macht St. Pantaleon zu einem der bedeutendsten Kunstdenkmäler Deutschlands. Patron ist der hl. Pantaleon (~275–305), ein Arzt aus Nikomedia, der unter Diokletian den Märtyrertod erlitt — Patron der Ärzte und Hebammen. Im Volksmund hieß die Gegend früher auch „up der Burch"; vier Pantaleon-Straßen prägen das Quartier (Pantaleonstr., -wall, -mühlengasse, Am Pantaleonsberg).